apoBank
25 Millionen Euro Überschuss
Die Zahlen sind dem Halbjahresbericht entnommen, den die Bank jetzt vorlegte. Man blicke nun „mit gewachsener Zuversicht“ in die Zukunft, heißt es in dem Bericht. Man plant, für das Geschäftsjahr 2010 insgesamt wieder dividendenfähig zu sein.
Ausschlaggebend für den Überschuss waren laut apoBank die Ergebnisse im operativen Geschäft: 23,1 Prozent Anstieg beim Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge von 175,9 Millionen Euro (2009: 143 Millionen Euro). Verantwortlich für die positive Bilanz waren vor allem Zinsüberschuss und Provisionsüberschuss.
Der Zinsüberschuss lag bei 315,4 Millionen Euro und damit über dem guten Vorjahresniveau von 300 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss belief sich auf 67,1 Millionen Euro und hat sich gegenüber dem Vorjahr (35,3 Millionen Euro) nahezu verdoppelt. Neben Provisionserträgen im Wertpapier- und Kreditgeschäft war auch das Versicherungsgeschäft ein wesentlicher Überschusstreiber.
Die Bilanzsumme lag mit 42,7 Milliarden Euro leicht über dem Jahresultimo 2009 von 41,2 Milliarden Euro und spiegelt das Wachstum im Einlagen- und Darlehensbereich wider. Der bisherige Abbau von strukturierten Finanzprodukten, eines der erklärten Hauptziele der apoBank für die Zukunft, führte zu einer Reduzierung des Wertpapierbestands.
Die 2009 eingerichtete Arbeitsgruppe zur Risikoimmunisierung der Finanzinstrumente arbeite kontinuierlich an Möglichkeiten, um das Risikovolumen aus den strukturierten Finanzprodukten sowie zur Eigenkapitalstärkung weiter zu reduzieren, heißt es in dem Bericht.
(Stand: 02.09.2010)








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